Stadt Düsseldorf, ab 20.02.2024, 30 Tage

Hetjens-Museum - Deutsches Keramikmuseum

"Dine Divine" - Der Tisch des Monats

31.10.2023 - 03.03.2024
Stadtmuseum Landeshauptstadt Düsseldorf

1874/2024 - 150 Jahre Stadtmuseum

08.02.2024 - 11.08.2024
Mahn- und Gedenkstätte für die Opfer nationalsozialistischer Gewaltherrschaft in Düsseldorf

Brandgefährlich. Die Düsseldorfer Feuerwehr 1933-1945

10.10.2023 - 26.05.2024
Gerhart-Hauptmann-Haus. Deutsch-osteuropäisches Forum

Der Hohnsteiner Kasper – Jahrgang 1921 – Der Puppenspieler Harald Schwarz

08.12.2023 - 22.04.2024
K20 K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen - K20 Kunstsammlung am Grabbeplatz

Hilma af Klint und Wassily Kandinsky. Träume von der Zukunft

16.03.2024 - 11.08.2024
Kunsthalle Düsseldorf

Karl Schmidt-Rottluff-Stipendium. Die Ausstellung 2023

02.12.2023 - 25.02.2024
K.I.T. - Kunst im Tunnel

long time, lung time continuuuum!!! (a conver-something)

24.02.2024 - 20.05.2024
Theatermuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf

Miteinander Rheinkirmes

23.06.2023 - 25.02.2024
Kunsthalle Düsseldorf

ONLY LOVERS LEFT. Margarete Jakschik & Friedrich Kunath

16.03.2024 - 09.06.2024
Kunstpalast

Size Matters. Größe in der Fotografie

31.01.2024 - 20.05.2024
NRW-FORUM Düsseldorf

SNEAKER

17.02.2024 - 26.05.2024
Hetjens-Museum - Deutsches Keramikmuseum

Tafelzauber. Gesellschaftlicher Aufstieg und Esskultur im Fokus

18.10.2023 - 24.03.2024
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TIM BERRESHEIM. NEUE ALTE WELT

17.02.2024 - 25.05.2024
Kunstpalast

TONY CRAGG. PLEASE TOUCH!

22.02.2024 - 26.05.2024
SchifffahrtMuseum Düsseldorf

Vor Anker

13.01.2024 - 28.04.2024

Heinrich-Heine-Institut

Besucheranschrift

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Postanschrift

Bilker Str. 12-14
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Tel.:

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(0211) 8929044
  • Museum bietet: Museumsshop
  • Museum bietet: Nicht Rollstuhlzugänglich

Dichter? Liebe! Heines berühmte Leserschaft
16.09.2023 - 18.02.2024

Ausstellung

Beschreibung

Das Heinrich-Heine-Institut, Bilker Straße 12-14, zeigt ab Samstag, 16. September, die neue Sonderausstellung "Dichter? Liebe! Heinrich Heines berühmte Leserschaft". Diese widmet sich bis zum 18. Februar 2024 prominenten Heine-Leserinnen und -Lesern.

Die Vernissage der Ausstellung findet am Samstag, 16. September, um 18 Uhr im Heinrich-Heine-Institut statt. Nach einer Begrüßung durch die Direktorin Dr. Sabine Brenner-Wilczek werden der Kurator Jan von Holtum und die Kuratorinnen Lisa-Marie Petry und Nora Schön über die Konzeption der Ausstellung sprechen. Die Schauspielerin Paula Luy rezitiert Heine-Bekenntnisse verschiedenster Persönlichkeiten. Für musikalische Begleitung des Programms sorgt Mathias Höderath am Jazz Piano. Der Eintritt ist frei.

In der Sonderschau werden bekannte Persönlichkeiten aus Literatur, Musik, bildender Kunst sowie dem öffentlichen Leben und ihre Beziehung zu dem berühmten Schriftsteller Heinrich Heine vorgestellt. Darunter finden sich bekannte Namen aus drei Jahrhunderten: von Clara und Robert Schumann, Alexander von Humboldt, der Kaiserin Elisabeth ("Sissi") über Heinrich und Thomas Mann bis zu Marilyn Monroe. Somit ist die Ausstellung nicht nur eine Liebeserklärung an den Dichter selbst, sondern auch an seine Leserschaft.

Die ausgestellten Heine-Bekenntnisse sind vielseitig. Präsentiert werden in der Ausstellung zum einen die Personen des 19. Jahrhunderts, die sich über ihre Leseerfahrungen oder ihre Bekanntschaft mit Heine geäußert haben. Für den weltbekannten Märchendichter Hans Christian Andersen ist Heine "wie ein großartiges Feuerwerk" und "seine Bücher sind Elfen in Tüll und Seide".

Einen besonderen Einfluss übt die Lektüre zudem auf die Komponistinnen und Komponisten der Zeit aus. Angeregt vom "Buch der Lieder" entstehen vielfältige Vertonungen von Heines Gedichten, unter anderem von Johannes Brahms, Franz Liszt sowie Felix Mendelssohn Bartholdy. Originale Handschriften, persönliche Buchausgaben und Hörbeispiele zeugen von dieser frühen "Dichterliebe".

Zum anderen ist die Ausstellung der vielfältigen Beschäftigung mit Heine im 20. und 21. Jahrhundert gewidmet. Aufgrund der politischen und gesellschaftlichen Umbrüche veränderte sich das Heine-Bild und der Umgang mit seinem literarischen Erbe zum Teil erheblich. Für viele Künstlerinnen und Künstler, die im nationalsozialistischen Deutschland verfolgt wurden und ins Exil gingen, ist Heine Vorbild. Oftmals wurde er sogar als Schicksalsgefährte betrachtet. Bekannte Schriftstellerinnen und Schriftsteller, wie Mascha Kaléko, Klaus Mann und Anna Seghers, berufen sich auf Heines kosmopolitischen und humanistischen Ideale. Ihre eindrücklichen Geschichten werden anhand von zahlreichen Originalexponaten und Zeitdokumenten erzählt.

Im geteilten Nachkriegsdeutschland setzte - unter unterschiedlichen Vorzeichen - eine Wiederentdeckung Heines ein. Persönlichkeiten aus Literatur, Kunst und dem öffentlichen Leben nahmen sein Werk zum Anlass, die politische Situation in Ost und West zu reflektieren. Vielfältige Liebesbekundungen an den Dichter von bekannten Stimmen, beispielsweise von Iris Berben, Wolf Biermann, Armin Müller-Stahl und Jacques Tilly bezeugen bis heute die Zeitlosigkeit der Literatur Heines. Unterschiedliche Ton-, Video- und Textbotschaften von berühmten Heine-Leserinnen und -Leser können an einem interaktiven Medientisch entdeckt werden.

Link zur Ausstellung:

www.duesseldorf.de/heineinstitut/

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