Ab 11.03.2026, 30 Tage

Couven-Museum

Auf die Spitze getrieben. Kostüme aus dem Theater Aachen

20.09.2025 - 12.04.2026, 10:00 - 17:00
Kunstmuseum Villa Zanders

Veronika Moos: nicht mehr und dann

07.12.2025 - 12.04.2026
MUSEUM AUGUST MACKE HAUS

August Macke & Friends – Stimmen zur Sammlung

04.09.2025 - 15.03.2026
Kunstmuseum Bonn

AUSGEZEICHNET#9: Felix Schramm

13.11.2025 - 22.03.2026
Bundeskunsthalle

Expedition Weltmeere

02.10.2025 - 06.04.2026
Kunstmuseum Bonn

Kerstin Brätsch METAATEM

11.12.2025 - 12.04.2026
Kunstmuseum Bonn

MENSCHEN UND GESCHICHTEN. Die Sammlung der Klassischen Moderne – August Macke und die Rheinischen Expressionisten

09.09.2025 - 19.09.2027
LVR-LandesMuseum Bonn / Rheinisches Landesmuseum für Archäologie, Kunst- und Kulturgeschichte

Schöne neue Arbeitswelt. Traum und Trauma der Moderne

13.11.2025 - 12.04.2026
Max Ernst Museum Brühl des LVR

Marianna Simnett – Headless

31.01.2026 - 05.07.2026
Max Ernst Museum Brühl des LVR

MARION VERBOOM – LOPLOP und CHRISTOPH WESTERMEIER – SEDONA VOGEL

04.09.2025 - 05.07.2026
Kultur- und Stadthistorisches Museum Duisburg

Stolz und Vorteil – Duisburger Familien zwischen 1870 und 1930

23.03.2025 - 29.03.2026
Museum DKM

Claudia Terstappen: Diamonds and Pearls

27.09.2025 - 31.03.2026
Theatermuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf

Abgewandter Lear. Corina Gertz trifft Esther Bialas – Foto trifft Kostüm

01.12.2025 - 19.04.2026
Kunstpalast

Das Fünfte Element - Werke aus der Sammlung Kemp

26.11.2025 - 22.03.2026
Stiftung Schloss und Park Benrath - Naturkundemuseum

DIE WANDERFISCHE DES RHEINS UND IHRE RÜCKKEHR

10.10.2025 - 09.10.2026
Mahn- und Gedenkstätte für die Opfer nationalsozialistischer Gewaltherrschaft in Düsseldorf

gefährdet leben. Queere Menschen 1933 bis 1945

28.10.2025 - 05.06.2026
K20 K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen - K21 Kunstsammlung im Ständehaus

Grund und Boden. Wie wir miteinander leben

29.11.2025 - 19.04.2026
Heinrich-Heine-Institut

Mit eigenem Lichte leuchten – Schätze aus der Museumssammlung

30.08.2025 - 29.08.2026
Kunstpalast

Only Murders in the Museum

04.11.2025 - 03.05.2026
NRW-FORUM Düsseldorf

SEX NOW

04.09.2025 - 05.05.2026
Domschatz Essen

EINE MORD(s) GESCHICHTE. Selbstbewusste Frauen, machthungrige Männer und der Tod Engelberts

08.11.2025 - 29.03.2026
Museum Folkwang

GERMAINE KRULL: Chien Fou

28.11.2025 - 15.03.2026
Ruhr Museum

In Between. Fotografien von Jiaying Yu

02.11.2025 - 15.03.2026, 10:00 - 18:00
Museum Folkwang

NEUE WELTEN. Die Entdeckung der Sammlung

21.06.2019 - 30.06.2026
Ruhr Museum

Wie man lebt – wo man lebt. Dokumentarfotografien von Brigitte Kraemer

29.09.2025 - 31.08.2026
Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt

AMAZONIA - Photographs by SEBASTIÃO SALGADO

29.10.2025 - 15.03.2026
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

B{L}OOMING Barocke Blütenpracht

06.06.2025 - 31.05.2026
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Expedition Zeichnung - Niederländische Meister unter der Lupe

11.11.2025 - 15.03.2026
Käthe Kollwitz Museum Köln

KOLLWITZ NEU SEHEN

11.10.2025 - 15.03.2026
Kölnisches Stadtmuseum

Köln an einem Wintertag …

11.11.2025 - 22.03.2026
Museum Ludwig

Schultze Projects #4. Kresiah Mukwazhi

20.09.2024 - 14.06.2026
Museum Ludwig

Smile! Wie das Lächeln in die Fotografie kam

01.11.2025 - 22.03.2026
makk - Museum für Angewandte Kunst Köln

Von Louise Bourgeois bis Yoko Ono. Schmuck von Künstlerinnen

21.11.2025 - 26.04.2026
Kaiser Wilhelm Museum

Charlotte Perriand. L’art d’habiter / Die Kunst des Wohnens

02.11.2025 - 15.03.2026, 11:00 - 17:00
Museum Haus Lange

Charlotte Perriand. L’Art d’habiter / Die Kunst des Wohnens

02.11.2025 - 15.03.2026
Museum Haus Esters

Charlotte Perriand. L’Art d’habiter / Die Kunst des Wohnens

02.11.2025 - 15.03.2026
LVR-Freilichtmuseum Kommern / Rheinisches Landesmuseum für Volkskunde

Grässliche Glückseligkeit. Faszination Kitsch

05.05.2024 - 15.03.2026
Neanderthal Museum

Zwei Millionen Jahre Migration

22.11.2025 - 01.11.2026
Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Natalie Czech - every window thinks of itself as being an opening

28.09.2025 - 16.04.2026
Clemens Sels Museum Neuss

Antike Reloaded. Von Asterix bis Amor

30.11.2025 - 07.06.2026
Clemens Sels Museum Neuss

NOVAESIUM

12.10.2025 - 12.10.2030
Feld-Haus - Museum für populäre Druckgrafik

Untiefen des Raums. Simon Schubert im Feld-Haus

10.05.2025 - 12.04.2026
Gasometer Oberhausen im CentrO.

Mythos Wald

20.03.2026 - 30.12.2026
Spielzeugmuseum Ratingen

Bunt, leicht und unzerbrechlich – wie Kunststoff die Kindheit beflügelte

15.11.2025 - 20.09.2026

Heinrich-Heine-Institut

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"Rebellin des Jugendstils": Sonderausstellung im Heinrich-Heine-Institut zu Ilna Ewers-Wunderwald
05.02.2022 - 22.05.2022

Ausstellung

Beschreibung

Nach rund 100 Jahren zeigt das Heinrich-Heine-Institut das Werk der Malerin, Zeichnerin und Illustratorin Ilna Ewers-Wunderwald (1875-1957) wieder in ihrer Geburtsstadt. Zuletzt war es 1923 in einer kleinen Schau im Düsseldorfer Kunstpalast zu sehen. Die Sonderausstellung des Heine-Instituts "Ilna Ewers-Wunderwald: Rebellin des Jugendstils" bietet den Besucher*innen vom 5. Februar bis 22. Mai die Gelegenheit, eine Auswahl ihrer Arbeiten unterteilt in die Sektionen Unterwasser-Welten, Tiere, Pflanzen und Indien zu betrachten.

Neu zu entdecken sind exotisch-traumverlorene Zeichnungen zwischen Feder, Tusche und leuchtender Wasserfarbe, die heutige Kunstschaffende auf vielfältige Weise inspirieren. Anhand von Nachlassmaterialien widmet sich die Ausstellung zudem der Kabarettdarstellerin, Modedesignerin und Weltreisenden. So werden teilweise noch nie öffentlich gezeigte Nachlassmaterialien wie etwa das Tagebuch, das Ewers-Wunderwald während einer Indien-Reise führte, zahlreiche Fotografien, Buchillustrationen, Briefe oder ihre früheste erhaltene gestalterische Arbeit aus dem Jahr 1903 präsentiert.

Darüber hinaus bietet eine Medienstation audiovisuelle Einführungen in Leben und Werk sowie die mutmaßliche Aufnahme von Ilna Ewers-Wunderwalds Stimme im Rahmen eines Kabarett-Stücks (1901). Hinzu kommen filmische Werkstattberichte, die verdeutlichen, dass Ewers-Wunderwald Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Stilrichtungen zu Auseinandersetzungen mit ihrem Werk inspiriert: So führt der Kunstschmied und Bildhauer Gösta Gablick zwei Motive Ewers-Wunderwalds in der Skulptur "Der fliegende Fisch", die auch in der Ausstellung zu sehen ist, auf spektakuläre Weise zusammen. Die Illustratorin Leonie Gizinski verfasst derzeit eine exklusive Graphic Novel über Ilna Ewers-Wunderwald. Sie dokumentiert den Entstehungsprozess dieses Projekts, das einer lange in Vergessenheit geratenen Düsseldorfer Künstlerpersönlichkeit mehr Sichtbarkeit verschafft.

Zu Ilna Ewers-Wunderwald
300 Meter vom Heinrich-Heine-Institut entfernt, in der Benrather Straße 18, wird Karoline Elisabeth Wunderwald am 7. Mai 1875 geboren. Früh offenbaren sich künstlerisches Talent sowie ausgeprägtes Selbstbewusstsein. Da Frauen ein Kunststudium verwehrt bleibt, verfeinert Ilna Ewers-Wunderwald, wie sie sich seit der Heirat mit dem Schriftsteller und Filmemacher Hanns Heinz Ewers (1871–1943) nennt, ihre zeichnerischen Fähigkeiten autodidaktisch.

An bürgerlichen Lebensformen hat sie keinerlei Interesse. In Anlehnung an die Titelheldin aus dem von ihr übersetzten Théophile-Gautier-Roman "Mademoiselle de Maupin", trägt sie – 20 Jahre, bevor es in der Damenmode populär wird – einen Kurzhaarschnitt und raucht. Als Schauspielerin und Sängerin des Kabaretts "Überbrettl" steht sie auf europäischen Bühnen; sie macht sich als Buchillustratorin einen Namen, entwirft avantgardistische Kleider, ist Teil der Freikörperkultur auf Capri. Dort zeichnet Ewers-Wunderwald auch erste vom Meer angeregte Motive.

Überhaupt sammelt sie vielfältige Eindrücke: mit ihrem Mann bereist sie sämtliche Kontinente, als künstlerisch besonders nachhaltig erweist sich ein Indien-Aufenthalt im Jahr 1910. Kurz darauf wird die Ehe geschieden. Zunächst lebt Ewers-Wunderwald in Leipzig, wiederholt in Düsseldorf. Es folgt der Versuch einer Weltreise zu Fuß. Derweil geraten ihre Bilder, die in der Berliner Secession, der Münchener Secession, der Grossen Berliner Kunstausstellung oder im Düsseldorfer Kunstpalast gezeigt wurden, zunehmend in Vergessenheit. 1936 zieht sie mit ihrer Partnerin, der Bildhauerin Ellie Unkelbach, an den Bodensee. Die Verbindungen in die Heimatstadt, insbesondere zu vom NS-Regime verfolgten Freundinnen und Freunden, wie dem Rechtsanwalt und späterem Mitbegründer der Heinrich-Heine-Gesellschaft Friedrich Maase (1878-1959), reißen jedoch nie ab.

Ilna Ewers-Wunderwald stirbt am 29. Januar 1957 in Allensbach. Das Grab ist nicht mehr erhalten. Überliefert sind hingegen zahlreiche Werke. Beeinflusst von der Naturforscherin Maria Sibylla Merian (1647–1717) und dem britischen Illustrator Aubrey Beardsley (1872–1898), gelingen Ewers-Wunderwald mit ungemein präzis-dichter Linienführung beinahe mikroskopische Naturbehandlungen sowie eigenwillige Fantastik.

Link zur Ausstellung:

www.duesseldorf.de/heineinstitut/

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