Stadt Köln, ab 15.10.2021, 30 Tage

Museum Ludwig

August & Marta. Wie August Sander die Malerin Marta Hegemann (und ihr Kinderzimmer!) fotografierte

16.10.2021 - 23.01.2022
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur

Blick in die Sammlung: Der DGPh zum 70.

03.09.2021 - 16.01.2022
Museum Ludwig

Boaz Kaizman. Grünanlage

03.09.2021 - 09.01.2022
Museum Ludwig

Der geteilte Picasso. Der Künstler und sein Bild in der BRD und DDR

25.09.2021 - 30.01.2022
makk - Museum für Angewandte Kunst Köln

Gamechanger. Fotografien von Philipp Treudt

30.10.2021 - 28.11.2021
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur

Gerhard Winkler: Specimen. Photographien und Skulpturen

03.09.2021 - 16.01.2022
Museum Ludwig

HIER UND JETZT im Museum Ludwig: zusammen dafür und dagegen

13.11.2021 - 03.02.2022
KOLUMBA Kunstmuseum des Erzbistums Köln

In die Weite. Aspekte jüdischen Lebens

15.09.2021 - 15.08.2022
Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln

INSZENIERUNG | INSPIRATION - Tanz und Fotografie

22.05.2021 - 20.02.2022
Museum Ludwig

John Dewey und die Neupräsentation der Sammlung zeitgenössischer Kunst im Museum Ludwig

20.08.2020 - 19.08.2022
Käthe Kollwitz Museum Köln

Maria Lassnig. Werke aus der Sammlung Klewan

01.10.2021 - 09.01.2022
NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Philibert & Fifi. Karikaturen und Zeichnungen eines französischen Zwangsarbeiters

29.09.2021 - 30.01.2022
Skulpturenpark Köln

ÜberNatur – Natural Takeover

01.08.2020 - 01.07.2022
makk - Museum für Angewandte Kunst Köln

WORKSPACE IN PROGRESS. How work affects life

06.10.2021 - 31.10.2021

Museum Ludwig

Besucheranschrift

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Postanschrift

Heinrich Böll Platz
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Fax:

(0221) 22124114
  • Museum bietet: Führungen für Kinder/Jugendliche
  • Museum bietet: Angebote für Schulklassen
  • Museum bietet: Abends geöffnet
  • Museum bietet: Voll Rollstuhlzugänglich
  • Museum bietet: Newsletter
  • Museum bietet: Führungen für Senioren
  • Museum bietet: Regelmäßige Führungen
  • Museum bietet: Gastronomie
  • Museum bietet: Führungen für Familien
  • Museum bietet: Parkplatz vorhanden
  • Museum bietet: Museumsshop
  • Museum bietet: Behinderten-WC

Der geteilte Picasso. Der Künstler und sein Bild in der BRD und DDR
25.09.2021 - 30.01.2022

Ausstellung

Beschreibung

Was verbinden wir mit Pablo Picasso? Und was haben die Deutschen der Nachkriegszeit mit ihm verbunden, als sein Ruhm auf dem Höhepunkt war? Weitaus mehr als wir: Das ist der Hauptgedanke dieser Ausstellung, die an eine vergessene Breite, Spannung und Produktivität der Aneignung erinnert. Nicht nur um den Künstler geht es hier, sondern um sein Publikum, das sich im kapitalistischen Westen und im sozialistischen Osten Picassos Kunst denkbar verschieden zurechtlegte. Der deutsche Picasso war ein geteilter und zerteilter, aber die Teilung beflügelte auch die Mitteilung: Weil jeder diese Kunst befragte, hatte sie allen etwas zu sagen.

Die Ausstellung zeigt politische Werke, etwa das Gemälde Massaker in Korea (1951) aus dem Pariser Musée Picasso. Neben sie treten rund 150 Exponate, die Picassos Werk in seinen Wirkungen spiegeln: Ausstellungsansichten, Plakate und Kataloge, Presseberichte, Briefe, Akten, Filme und Fernsehberichte, außerdem ein Theatervorhang aus dem Berliner Ensemble, auf den Bertolt Brecht „die streitbare Friedenstaube meines Bruders Picasso“ malen ließ.

Picasso eignete sich als Galions- und Projektionsfigur in beiden Systemen und beiden deutschen Staaten. Er war Mitglied der Kommunistischen Partei Frankreichs, unterstützte Befreiungskämpfe und Friedenskongresse. Aber er lebte im Westen und ließ es zu, dass die bürgerliche Kritik ihn zum unpolitischen Genie, zum „Geheimnis Picasso“ stilisierte. Welche Werke wurden im Sozialismus, welche im Kapitalismus gezeigt? Wie wurde Picasso vermittelt? Sah der Westen die Kunst, der Osten die Politik? Was sah der Künstler selbst? Der geteilte Picasso untersucht das Bild, das sich hüben und drüben aus Picassos Bildern machen ließ. Einen Schwerpunkt bildet die Picasso-Sammlung von Peter und Irene Ludwig, noch heute eine der umfangreichsten. Als die Ludwigs Teile davon der DDR zur Verfügung stellten, vervielfachten sie den dortigen Bestand.

Für die Ausstellung wurden zwei Arbeiten in Auftrag gegeben. Die Architektur des Künstlers Eran Schaerf verknüpft das ausgestellte Material, ohne künstlerische Werke und ihren sozialen Gebrauch hierarchisch zu gliedern. Einbauten aus Holz, schräg platzierte Stellwände, das Aussparen der Museumswände vermitteln den Eindruck einer geplanten Unabgeschlossenheit. Das einzelne Exponat schiebt sich nicht aus dem Zusammenhang, die eigene Aneignung bleibt wahrnehmbar. Peter Nestlers Film Picasso in Vallauris wurde im Januar 2020 gedreht, um Picassos Wandgemälde Krieg und Frieden in die Ausstellung zu bringen. Der Film geht von Picassos Produktion, seinen Beziehungen und politischen Verbindungen aus und blickt von dieser Vergangenheit her auf die Menschen, die heute in Vallauris leben.

Link zur Ausstellung:

www.museum-ludwig.de

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