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LOCATION:Museumsplatz 1\, 45128 Essen
DESCRIPTION:Zugespitzt, subjektiv und zunehmend kontrovers – so berichtete das Journalist:innen-Team Marie-Claude Deffarge (1924–1984) und Gordian Troeller (1917–2003) aus vielen Ländern der Welt. Ihre Auslandskompetenz, anfangs auf Westasien konzentriert, war ab den 1950ern gefragt und führte über die Illustrierte Revue zum Stern-Magazin, für das sie aus allen Teilen der Welt über Unruhen und Kriege, aber auch über die Menschen berichteten. Parallel zu Deffarges Fotografien begann Troeller auch zu filmen, was ab den 1970er Jahren in den Dokumentarfilmserien Im Namen des Fortschritts, Frauen der Welt und Kinder der Welt mündete. Sie zeigten in ihren Reportagen nicht nur soziale Ungerechtigkeiten, sondern auch gesellschaftspolitische Strukturen und deren Ursachen. Insbesondere den fatalen Folgen der europäischen Kolonialherrschaft oder der verfehlten Entwicklungspolitik widmeten sie ihre Aufmerksamkeit. \n\nDiese erste umfassende Retrospektive im musealen Rahmen vereint nicht nur fotografische und filmische Reportagen, sondern richtet den Blick auch auf kapitalismuskritische und feministische Denkmuster, Arbeitsweisen und Arbeitsteilung sowie auf wichtige Mitwirkende. \nEs erscheint eine Publikation im Scheidegger & Spiess. \n\n
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SUMMARY:DEFFARGE & TROELLER. Stern-Reportagen und Filme
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