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DESCRIPTION:Zum Abschluss ihres Stipendiums auf Schloß Styrum präsentiert das KUNSTMUSEUM TEMPORÄR  die speziell für Mülheim an der Ruhr entwickelte Arbeit METAMORPHOSEN der bulgarischen Bildhauerin und Performancekünstlerin Yoana Tuzharova.\n\nMit Licht- und Klanginstallationen, einer Skulptur im öffentlichen Raum sowie Performances beleuchtet die Präsentation, wie sich das Gesicht der Stadt seit der Nachkriegszeit durch den Wandel von einem Bergbaustandort zu einem Handels- und Dienstleistungszentrum verändert hat.\n\nDie komplexen Veränderungsprozesse, denen Städte unterliegen, sind eng an den Wandel der Wirtschaftssysteme und der Finanzmärkte gekoppelt. Die Einführung des elektronischen Handels an der Wertpapierbörse in den 1990er-Jahren und der stetige Ausbau des globalen Warenwirtschaftsverkehrs, haben das Gesicht des Ruhrgebiets abermals verändert. In der Region vollzieht sich ein kontinuierlicher Wandel, der aus der wirtschaftlichen und industriellen Umstrukturierung resultiert. Als künstlerischer Ausgangspunkt  dient der Dax-Index als Richtwert, der  die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes abbildet. Durch eine Übersetzung der schwankenden Börsenwerte in optische und akustische Impulse macht die Künstlerin abstrakte Handelsprozesse sinnlich wahrnehmbar.\n\nAn drei Standorten in der Stadt lässt Yoana Tuzharova die Auswirkungen des Kapitalverkehrs auf das Stadtbild sichtbar werden:\n\nDas Zentrum der Ausstellung bildet eine raumgreifende Installation im MUSEUM TEMPORÄR. Hier werden die sich ständig verändernden, abstrakten Börsenwerte durch eine Übersetzung in eine musikalische Komposition und die Weiterleitung der Klangwellen auf Resonanzkörper und Lichtmodulatoren sinnlich wahrnehmbar.\n\nAuf den Resonanzkörpern werden die Klangwellen optisch nachvollziehbar. Die so entstandenen geometrischen Formen dienen als Grundlage für die Gestaltung der zweiten Ausstellungsstation auf dem Rathausmarkt. Dort wird sich die Natur ein Stück der versiegelten Mülheimer Innenstadt zurückerobern.\n\nEine Installation in einer Schaufenstervitrine im FORUM regt die Sinneswahrnehmung der Passanten an. Das Mitte der 1970er-Jahre entstandene Areal mit den weithin sichtbaren Wohntürmen und dem Einkaufszentrum repräsentiert prototypisch die Entwicklung Mülheims zur Handelsstadt.\n\nDas interdisziplinäre Projekt entstand in Zusammenarbeit mit den Musikern Leon Eckard und Francesco Marzano sowie dem Architekten Dominik Kissmann.\n\nYoana Tuzharova ist Absolventin der Klasse für Bildhauerei und Kunst im öffentlichen Raum der Professoren Maik und Dirk Löbbert an der Kunstakademie Münster. Zuvor hatte sie einen akademischen Abschluss im Fach Wandmalerei bei Prof. Oleg Gochev in Bulgarien erworben. Ihre Arbeiten sind regelmäßig in Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen. Sie lebt und arbeitet in Köln und Münster.
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SUMMARY:Yoana Tuzharova: METAMORPHOSEN. topology of the capital
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