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LOCATION:Friedrich-Ebert-Str. 42\, 47799 Krefeld
DESCRIPTION:Stadtrundgang mit der Historikerin Irene Feldmann\n\n1918: Deutschland ist der Verlierer des Ersten Weltkriegs, das Kaiserreich untergegangen. Seine Trümmer werden zum Fundament der ersten gesamtstaatlichen Republik auf deutschem Boden. Die in Weimar tagende Nationalversammlung gibt ihr am 11. August 1919 eine demokratische Verfassung.\nAber der politische und gesellschaftliche Aufbruch verstetigt sich nicht, der Republik mangelt es an überzeugten Republikanern, die Wirtschaft bleibt gelähmt in der Dauerkrise.\nAuch in Krefeld ist die Weimarer Zeit gekennzeichnet von politischer Hoffnung ebenso wie von Orientierungslosigkeit und Radikalisierung, von Massenarbeitslosigkeit, Inflation und der Verelendung breiter Bevölkerungsschichten. Davon möchte der Stadtrundgang erzählen und die spannungsgeladene Atmosphäre jener Tage spürbar machen.\nUnsere Zeitreise beginnt an der Krefelder Wirkungsstätte von Heinrich Brauns, Gesicht und Stimme des katholischen Flügels der christlichen Arbeiterbewegung an Rhein und Ruhr und 1920-1928 Reichsarbeitsminister. Der Kreis schließt sich am ehemaligen Standort des ADGB-Hauses am Nordwall.\nNach der Liquidierung der Weimarer Republik durch die Nationalsozialisten wird hier Heinrich Malina, 1933 Krefelder ADGB-Vorsitzender, eines der ersten Opfer der neuen Machthaber.\n\nTreffpunkt: Josefkirche, An der Josefkirche 5\n\nAnmeldungen erbeten:\nIG Metall Krefeld, Ostwall 29, 47798 Krefeld, Fon: 49-2151-816330,\nFax: 49-2151-816340, Email: krefeld@igmetall.de\nTeilnehmeranzahl max. 12 Personen
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SUMMARY:Unruhe vor dem Sturm. Wirtschaft und Gesellschaft in Krefeld in der Zeit der Weimarer Republik
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