BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//hacksw/handcal//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
BEGIN:VEVENT
DTEND:20201004T180000
UID:69f91509e13bb
DTSTAMP:20260504T235209
LOCATION:Mühlenstr. 29\, 40200 Düsseldorf
DESCRIPTION:Die kleine Kabinettausstellung im Hinterhaus stellt 19 ausgewählte antisemitische Briefe, E-Mails und Postkarten an die Jüdische Gemeinde aus den Jahren 1992 bis 2020 vor.\nKrude Verschwörungstheorien, obsessive „Israelkritik“ mit klar erkennbaren antisemitischen Elementen, aber auch Schuldabwehr, Holocaust-Verharmlosung und Geschichtsklitterung ergeben mit unverhohlenen Morddrohungen eine gefährliche Mischung, die jüdische Menschen einschüchtern soll. Die Briefe kommen nicht nur von den politischen Extremen, sondern entstammen vermutlich überwiegend einer „bürgerlichen Mitte“.\nDie (meist anonymen) Schriftstücke werden kommentiert und eingeordnet. Sie belegen, dass jüdische Gemeinden und Einrichtungen auch Jahrzehnte nach der Shoa mit Schmähungen, Bedrohungen und Aggression konfrontiert sind. Sie zeigen plastisch, dass Antisemitismus kein theoretisches oder rein historisches Problem ist, sondern eine aktuelle und akute Bedrohungslage für jüdische Menschen in unserer Stadt.\nDie Ausstellung wurde konzipiert von der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf mit Unterstützung der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf.\nFührungen für kleine Gruppen (maximal 10 Personen) können (im Rahmen des Corona-Schutzes nur mit Mundschutz) bei Frau Merten unter 0211-899 62 05 gebucht werden.\nEinzelbesucher*innen und Kleinstgruppen sind ohne Anmeldung willkommen. Alle Besucher*innen müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen.
URL;VALUE=URI:
SUMMARY:„Ich wäre an Eurer Stelle sehr sehr vorsichtig“. Schreiben an die Jüdische Gemeinde Düsseldorf (1992– 2020)
DTSTART:20200825T080000
END:VEVENT
END:VCALENDAR