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LOCATION:Rurstr. 9-11\, 52441 Linnich
DESCRIPTION:Das Deutsche Glasmalerei-Museum Linnich zeigt ab der Adventszeit die Ausstellung "Auf der Suche nach dem Licht der Welt". Die Glasmalerei Peters GmbH aus Paderborn hat dem Museum für die Sonderausstellung, die bis zum 15. März 2020 zu sehen sein wird 150 Scheiben zeitgenössischer Glasmalerei zur Verfügung gestellt.\n\nDie Werke sind einem Projekt zu verdanken, welches die Glasmalerei Peters im Jahr 1996 ins Leben gerufen hat. Sie forderte Künstler aus der Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz auf, sich an einer Weihnachtsausstellung zum Thema "Auf der Suche nach dem Licht der Welt" zu beteiligen. Die einzige Vorgabe für die Glasbilder war deren Format von 45 mal 45 cm. Ansonsten sollten ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt werden. Rund 40 Künstler sagten daraufhin ihre Teilnahme zu. Im Dezember 1996 wurde die erste Ausstellung in der Glasmalerei Peters mit großem Erfolg präsentiert. Die Zahl der Künstler nahm stetig zu. Mittlerweile sind mehrere hundert Künstler/innen beteiligt. Weitere Ausstellungen gab es beispielsweise in Pamplona (Spanien), Highcliffe Salisbury, London (England) und in 2016 mit nahezu 300 Scheiben in Chartres (Frankreich).\n\nWenn zeitgenössische Glaskünstler sich dem Thema Advent und Weihnachten widmen, dann entstehen "Gläserne Weihnachtsfantasien". Es ist eine große Spannbreite entstanden. Vom Farbenrausch zur kritischen Ästhetik, von der religiösen Zentrierung zur pointierten Globalisierungs- und Gesellschaftskritik. Einige Künstler/innen widmen sich dem Licht als Symbol Gottes und Symbol der Nächstenliebe. Andere konzentrieren sich in ihrer Umsetzung auf das Weihnachtsgeschehen. "Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt" (Lukas 2,12). Eine weitere Gruppe von Künstlern fokussiert sich auf Symbole wie die Rose als Symbol der Auferstehung. Wiederum andere Künstler setzen sich mit dem Weihnachtsfest, als dem Fest der emotionalen Kontraste wie Ruhe, Liebe, Frieden, aber auch Angst und Hast auseinander. Wieder andere reflektieren das Weihnachtsfest inmitten von Unruhen, Krieg und Hunger. Genannt sei noch die Künstlergruppe, die abstrakt oder besser konkret Kompositionen in geometrischen oder malerisch freien Farbformen gestaltet haben. Einer der wichtigsten Beiträge zu dieser künstlerischen Herangehensweise stammt von Johannes Schreiter. Neben seinem Werk werden die Scheiben vieler renommierter Künstler ausgestellt. Einige Werke junger Künstler werden während der Advents- und Weihnachtszeit in der Ausstellung im Deutschen Glasmalerei-Museum Linnich das erste Mal gezeigt.\n\n
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