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LOCATION:Helmut-Kohl-Allee 4\, 53113 Bonn
DESCRIPTION:Mit Tom Beghin. Im Jahr 1817 schenkte der renommierte Londoner Klavierbauer Thomas Broadwood Ludwig van Beethoven ein Hammerklavier, das bis zu Beethovens Tod in dessen Besitz blieb. \n\nZu diesem Zeitpunkt war der Komponist und Klaviervirtuose fast vollständig taub. Der fortschreitende Gehörverlust beeinflusste die Lebens- und Arbeitsweise Beethovens, der mit der Welt mithilfe von eigens für ihn hergestellten Hörrohren und sogenannten Konversationsheften kommunizierte. Der Wiener Instrumentenbauer Andreas Stein hoffte mithilfe einer 1820 entwickelten, auf den Flügel montierten Gehörmaschine Abhilfe geschaffen zu haben, als er Beethoven vier Jahre später hoffnungsvoll fragte: „Sie hören beßer, wann sie Ihren Kopf unter diese Maschine geben – nicht wahr?”\nAm belgischen Orpheus Institut in Gent ist es dem Fortepianisten und Musikwissenschaftler Tom Beghin gemeinsam mit Spezialisten gelungen, Beethovens Gehörmaschine zu rekonstruieren.\nIm Rahmen eines Gesprächskonzerts führt Tom Beghin vor, wie Beethoven seine letzten drei Klaviersonaten op. 109, 110 und 111 mutmaßlich gehört – oder meistens die Vibrationen gefühlt hat. Er spürt außerdem der Frage nach, ob und wie die Gehörmaschine Einfluss auf den Kompositionsprozess hatte.\n\nIn Kooperation mit dem Orpheus Institut\n\nKosten: 9 €/ermäßigt 7 € \nTickets sind im Voraus an der Kasse oder über Bonnticket erhältlich.\n
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SUMMARY:Gesprächskonzert: Beethovens Hammerklavier von Thomas Broadwood und die Gehörmaschine
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