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DESCRIPTION:Zur Ausstellung "Von Mossul nach Palmyra. Eine virtuelle Reise durch das Weltkulturerbe". Die Diskussionsreihe in der Bundeskunsthalle widmet sich dem Austausch zu aktuellen gesellschafts- und kulturpolitischen Themen weltweit.\n\nIn der neunten Folge diskutiert die Moderatorin Sabine Christiansen mit ihren Gästen über Traumatisierungen von Menschen und ganzen Gesellschaften, die in Kriegs- und Konfliktregionen leben oder von dort flüchten mussten. \n\nDie Geschichte der Menschheit ist voller Gewalt: Krieg, Misshandlung, Vergewaltigung, Völkermord – und sie ist auch voller Missachtung der Opfer von Gewalt. Erst in den letzten hundert Jahren hat sich in der Gesellschaft die Erkenntnis durchgesetzt, dass das Erleben von Gewalt nicht nur körperliche Wunden, sondern auch seelische und psychobiologische Verletzungen und Störungen verursacht. Eine der zentralen Fragen der "zivilen Konfliktbearbeitung" seit den 1990er Jahren ist, ob und wie die Konflikt- und Mediationsforschung auf die schmerzhaften kollektiven Erfahrungen der Vergangenheit in ethno-politischen Auseinandersetzungen der Gegenwart eingehen sollen. \nEs ist inzwischen allgemein anerkannt, dass Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die von vielen Tausenden erlitten werden, bei den Überlebenden schwere Traumatisierungen hervorrufen können, die über den ersten Schock weit hinaus reichen. Immer  wieder taucht in diesem Zusammenhang auch die Vermutung auf, dass nicht nur einzelne Menschen, sondern ganze Kollektive, ethnische Großgruppen und Nationen durch solche Ereignisse zumindest tief geprägt, oder aber im direkten oder übertragenen Sinne traumatisiert sein können.\n\nDie Diskussion wird englisch-deutsch übersetzt.\n\nEintritt: 9,50 €/ermäßigt 6 €\nTickets sind an der Kasse und über Bonnticket im Vorverkauf erhältlich. Informationen zum Kartenvorverkauf\nInformation: T +49 228 9171–200\n
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SUMMARY:JerusalemerGesprächeBonn: Trauma ist Trauma ist Trauma. Krieg macht ein Land zum Krüppel
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