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LOCATION:Carl-Koenen-Straße 25b\, 53881 Euskirchen
DESCRIPTION:Bubikopf, kurze und schlicht geschnittene Kleider, selbstbewusstes Auftreten – das waren die Kennzeichen der modernen Frau der 1920er Jahre. Die Ausstellung stellt den Mythos „Neue Frau“ in Bezug auf die Kleidung und Mode vor und hinterfragt ihn zugleich: War das revolutionär neue Bekleidungsschema ein Akt der Emanzipation oder entstand es einfach aus praktischer Notwendigkeit? Im Mittelpunkt steht der Modewandel vom Kaiserreich bis in die Weimarer Republik und die These, dass der Trend zur Vereinfachung und Modernisierung der Kleidung eine lange Vorgeschichte hat und nur vor dem Hintergrund einer Veränderung der Lebensbereiche seit der Vorkriegszeit zu verstehen ist. Neue Mobilitätsanforderungen, die Notwendigkeiten der Arbeitswelt und mehr Bewegungsdrang veränderten kontinuierlich seit der Jahrhundertwende die Ansprüche an die Kleidung der Frau. \n\nMehr als 130 Originalkostüme und viele weitere historische Exponate lassen die Zeit zwischen 1900 und 1930 wieder lebendig werden. Die Klassiker der Mode der 1920er Jahre, der sogenannte ‚Stresemann‘ und Charlestonkleider sind ebenso vertreten, wie die Reformkleider der 1910er Jahre, Sportbekleidung für Frauen und ein ausgefallener Autofahrerinnen-Mantel. \n\n„Mythos Neue Frau“ ist Teil zum Jubiläumsjahr „100 jahre bauhaus im westen“ in Nordrhein-Westfalen.\n\n4 €, erm. 3 €, Kombiticket 9 €, Gruppenführung 45 €, Kinder und Jugendliche frei
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SUMMARY:Mythos Neue Frau - Mode zwischen Kaiserreich\, Weltkrieg und Republik
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