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LOCATION:Cäcilienstraße 29-33\, 50667 Köln
DESCRIPTION:Der Begriff Fast Fashion bezeichnet eine Unternehmensstrategie, deren Ziel es ist, in immer kürzeren Abständen neue Mode in die Geschäfte zu bringen. Klassische Modesegmente wie Haute Couture, Prêt-à-porter und mittelpreisige Konfektionsware beschränken sich auf wenige Kollektionen pro Modejahr, wohingegen Billiglabel im gleichen Zeitraum bis zu zwölf und mehr Kollektionen lancieren. Doch während die KonsumentInnen und der Handel von der massenhaft zu Schnäppchenpreisen auf den Markt gebrachten Mode profitieren, zahlen andere einen hohen Preis: Lange Arbeitstage bei minimalem Lohn bestimmen das Leben der TextilarbeiterInnen, die die Billigmode unter teilweise desaströsen Bedingungen produzieren. Es fehlt an sozialer Absicherung. Die nur auf Gewinnmaximierung ausgelegte Unternehmenspolitik führt zu starken Gesundheitsbeeinträchtigungen bei den ArbeiterInnen und hat eklatante Umweltschäden zur Folge.\n\nDie Ausstellung beleuchtet die Hintergründe einer globalisierten Textilwirtschaft. Sie befasst sich mit den Produktionsmechanismen, wirtschaftlichen und sozialen Aspekten, aber auch mit Umweltfragen. In einem zweiten Teil widmet sich die Ausstellung Beispielen eher nachhaltiger Herstellungstechniken aus verschiedenen Kulturen der Welt, die oftmals auf traditionellem Wissen basieren und mitunter – häufig als bewusste Gegenbewegungen – heute wieder zunehmend populär werden.\n\nEine Ausstellung des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg im Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt.\n\nErmöglicht durch: Karin Stilke Stiftung und DBU Deutsche Bundesstiftung Umwelt.
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SUMMARY:Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode
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