Stadt Köln, ab 26.06.2024, 30 Tage

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

1863 • PARIS • 1874 – REVOLUTION IN DER KUNST

15.03.2024 - 28.06.2024
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur

Blick in die Zeit. Alter und Altern im photographischen Porträt

02.03.2024 - 07.07.2024
Museum Ludwig

Chargesheimer. Präsentation im Fotoraum

27.04.2024 - 10.11.2024
Kölnisches Stadtmuseum

DER BALL IST BUNT! Blicke auf den migrantischen Fußball in Köln

13.06.2024 - 04.08.2024
Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln

GOLDENE JAHRE. Kölner Tanzträume Aufbruch in den 1960er Jahren

04.05.2024 - 23.03.2025
Museum Ludwig

HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Und gestern und morgen

09.03.2024 - 13.10.2024
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur

Jem Southam. The Pond at Upton Pyne

02.03.2024 - 07.07.2024
Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt

MUTTER*SEIN. Eine vielstimmige Sammlung

06.06.2024 - 28.07.2024
Museum Schnütgen - Kunst des Mittelalters

Neuerworbene Elfenbeinschnitzereien aus der Zeit der gotischen Kathedralen

26.01.2024 - 07.07.2024
makk - Museum für Angewandte Kunst Köln

Perfect Match. Ausgewählte Kunstkammerobjekte der Sammlung Olbricht und des MAKK

21.03.2024 - 22.09.2024
Museum Ludwig

Roni Horn. Give Me Paradox or Give Me Death

23.03.2024 - 11.08.2024
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Sammlerträume. Sternstunden niederländischer Barockkunst

26.03.2023 - 21.04.2025
Museum Schnütgen - Kunst des Mittelalters

Schreine und Steine aus St. Pantaleon

31.05.2023 - 20.10.2024
Museum Ludwig

Schultze Projects #3 Minerva Cuevas

05.11.2021 - 30.11.2024
Museum Ludwig

Über den Wert der Zeit - Neupräsentation der Sammlung zeitgenössischer Kunst

10.08.2023 - 31.08.2025
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Willkommen im Wallraf – Teil I: Neuzugänge in der Graphischen Sammlung

22.03.2024 - 30.06.2024
KOLUMBA Kunstmuseum des Erzbistums Köln

Wort Schrift Zeichen. Das Alphabet der Kunst

15.09.2023 - 14.08.2024

Museum Ludwig

Besucheranschrift

Heinrich-Böll-Platz
50667 Köln

Postanschrift

Heinrich Böll Platz
50667 Köln

Tel.:

(0221) 22126165

Fax:

(0221) 22124114
  • Museum bietet: Abends geöffnet
  • Museum bietet: Parkplatz vorhanden
  • Museum bietet: Regelmäßige Führungen
  • Museum bietet: Voll Rollstuhlzugänglich
  • Museum bietet: Museumsshop
  • Museum bietet: Gastronomie
  • Museum bietet: Newsletter
  • Museum bietet: Behinderten-WC
  • Museum bietet: Führungen für Kinder/Jugendliche
  • Museum bietet: Führungen für Familien
  • Museum bietet: Führungen für Senioren
  • Museum bietet: Angebote für Schulklassen

Ursula – Das bin ich. Na und?
18.03.2023 - 23.07.2023

Ausstellung

Beschreibung

Ursula (Schultze-Bluhm), geboren 1921 in Mittenwalde und verstorben 1999 in Köln, zählt zu den bedeutenden deutschen Künstlerinnen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit der Ausstellung Ursula – Das bin Ich. Na und? widmet das Museum Ludwig nach über 30 Jahren die erste umfassende Museumsausstellung und ermöglicht damit eine Neubetrachtung ihrer Arbeit.

Ursulas Leben und Werk bietet eine alternative Erzählung künstlerischer Unabhängigkeit. Die These, dass Surrealismus kein Stil sei, sondern eine Geisteshaltung, zeigt sich anschaulich in ihren Arbeiten. In ihnen untergräbt sie die Realität und findet das Unheimliche im Alltäglichen. Sie fordert Autoritäten der Gesellschaft und Kunst heraus, indem sie neue Welten ersinnt, in denen alte Hierarchien über Bord geworfen werden und neue Lebensweisen vorstellbar sind. Diese utopische Vorstellungskraft teilt Ursula mit Künstlerinnen wie Leonora Carrington, Leonor Fini, Dorothea Tanning und Unica Zürn.

Ursulas Werke verweigern sich in ihrem Wesen der eindeutigen Kategorisierung. Begriffe wie Naive Malerei, Surrealismus oder Individuelle Mythologie streifen bestenfalls einzelne Aspekte ihrer eigenwilligen Bilderfindungen, die stets eine intensive sinnliche Erfahrung vermitteln. Bereits 1954 entdeckte Jean Dubuffet ihre Arbeiten für seine legendäre Collection de l’Art Brut. Wie auch André Breton schätzte Dubuffet den unkonventionellen Erzählstil von Ursulas Texten und Bildern, die – zumindest auf den ersten Blick – außerhalb der Zeit zu stehen scheinen. Häufig weisen sie mythologische Bezüge auf, spiegeln dabei jedoch zumeist eigene Befindlichkeiten, Ängste und Obsessionen. „Ich zwinge meine Visionen der Realität auf – ich bin ganz artifiziell“, charakterisierte Ursula selbst ihre ungewöhnlichen Parallelwelten. Hier existieren extravagante Gestalten, oft ist das Heimliche und Unheimliche spürbar. Schönheit und Vergänglichkeit, das Feenhafte und das Monströse gedeihen in unmittelbarer Nachbarschaft. Ein bezeichnendes Leitmotiv Ursulas war Pandora, jene in der griechischen Mythologie aus Lehm geschaffene Frau, in deren Geschichte schlimmste Übel und vorzügliche Gaben untrennbar verwoben sind. Häufig bevölkern fantastische Mischwesen Ursulas Szenerien, allenthalben ist ihre Faszination für Transformation greifbar, hinterfragen ihre Arbeiten eingefahrene Dualismen wie Frau/Mann oder Mensch/Natur.

Ursulas faszinierendes und selbstbewusstes Werk einer jungen Generation von Museumsbesucher*innen zu erschließen, ist Anliegen der Überblicksausstellung im Museum Ludwig. Sie zeigt, dass Ursulas Arbeiten gerade in ihrer Individualität vielfach grundlegende und gegenwärtige Themen berühren, sei es weibliche Selbstbestimmung, das Infragestellen fester Geschlechtsidentitäten oder eine Sicht auf Welt, in der alles mit allem verbunden ist und sich gegenseitig bedingt.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Texten von Patricia Allmer, Stephan Diederich, Yilmaz Dziewior, Helena Kuhlmann, Quinn Latimer, Chus Martinez und Elizabeth A. Povinelli.
Die Ausstellung wird unterstützt von der Peter und Irene Ludwig Stiftung und Russmedia.

Link zur Ausstellung:

www.museum-ludwig.de

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