Stadtmuseum Düren

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Och, wat wor dat fröher schön … Das alte Düren im Modell
03.09.2021 - 28.11.2021

Ausstellung

Beschreibung

In der Sonderausstellung „Och, wat wor dat fröher schön … Das alte Düren im Modell“ wird die Vielzahl der von Josef Winthagen gebauten Modelle des alten Düren erstmals in einer Gesamtschau der Öffentlichkeit präsentiert.

„Für das alte Düren, so wie ich es als Kind kennengelernt habe, schlägt mein Herz“, sagt der Rölsdorfer Josef Winthagen (*1932). „Die junge Generation kann sich von der Pracht unserer historischen Altstadt gar kein Bild mehr machen. Wenn meine Generation weg ist, verschwinden die Erzähler aus jener Zeit“. Die Idee, das alte Düren im Modell nachzubauen, reifte 2008 in ihm. Der damals 76-Jährige machte sich an die Arbeit und begann in seiner heimischen Werkstatt mit Holz, Feinwerkzeug, Schräubchen, Leim und Farbe zu experimentieren. Als erstes Übungsobjekt baute er sein eigenes Wohnhaus nach – und fing Feuer für sein neues Hobby. Seitdem folgten rund 40 Modelle historischer Dürener Gebäude, die in der Regel die Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg nicht überlebt haben.

Sein Hauptwerk ist zweifelsohne das Stadtmodell nach der Vogelschauansicht von Wenzel Hollar im Jahr 1634. Rund 1.500 Stunden Arbeit flossen in die dreidimensionale Rekonstruktion der Straßenzüge, Gebäude, Plätze, Wasserläufe und der Stadtbefestigung. 763 Häuser, genauso viele, wie Wenzel Hollar in seinen Plan eingezeichnet hatte, baute Winthagen nach. Häuserblock für Häuserblock arbeitet er sich voran. Die Mühen haben sich gelohnt: Seit der Museumsöffnung 2009 bildet dieses Modell das wichtigste Ausstellungsobjekt. Und viele weitere Modelle folgten.

Um die in den Jahren zusammengekommene Vielfalt an Modellen erstmals umfangreich zugänglich zu machen, zeigt das Stadtmuseum Düren nach der Ausstellungseröffnung am 3. September immer sonntags bis zum 28. November die Ausstellung „Och, wat wor dat fröher schön … Das alte Düren im Modell“.

Unterstützt wird die Ausstellung von der Bürgerstiftung Düren.

Link zur Ausstellung:

www.stadtmuseumdueren.de/

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