Kreis Viersen, ab 28.09.2021, 30 Tage

Textilmuseum Stiftung DIE SCHEUNE Spinnen/Weben + Kunst

Besucheranschrift

Krickenbecker Allee 21
41334 Nettetal

Postanschrift

Doerkesplatz 3
41334 Nettetal

Tel.:

(02153) 8984104

Fax:

(02153) 89894104

Internet:

Kreis Viersen
  • Museum bietet: Museumsshop
  • Museum bietet: Gastronomie
  • Museum bietet: Führungen für Familien
  • Museum bietet: Parkplatz vorhanden
  • Museum bietet: Behindertenparkplatz vorhanden
  • Museum bietet: Teilweise Rollstuhlzugänglich
  • Museum bietet: Führungen für Kinder/Jugendliche
  • Museum bietet: Regelmäßige Führungen
  • Museum bietet: Führungen für geistig Geforderte
  • Museum bietet: Führungen für Menschen mit demenziellen Veränderungen
  • Museum bietet: Führungen für Senioren
  • Museum bietet: Busparkplatz vorhanden

zeit_raum. Arbeiten von Gabi Mett und Anne Ulrich
18.04.2021 - 22.08.2021

Ausstellung

Beschreibung

Gabi Mett tauschte bereits im Studium Farbe und Leinwand gegen Stoff und Faden. Das Textile, insbesondere die Stickerei, wurde so zu ihrem künstlerischen Ausdrucksmittel. Die Künstlerin bedient sich einer Sticksprache, die beeinflusst ist durch Stickereien aus alten indigenen Kulturen. Im Werkprozess kommt sie stets zu einem Punkt, an dem nicht mehr sie stickt, sondern „es stickt“, wie sie sagt. In allen Arbeiten gilt ihr besonderes Interesse der Linie und ihren Ausdrucksmöglichkeiten. Um diese noch differenzierter einsetzen zu können, geht sie immer wieder zu den Ursprüngen zurück, kombiniert gezeichnete mit gestickten Linien, untersucht Text und Textur, lässt die textile Linie in den Raum wachsen und behält sich vor, mit einer sehr reduzierten Farbpalette die Aussagen zu intensivieren.
Auch in den Arbeiten von Anne Ulrich nimmt die Linie eine zentrale Stellung ein. So ist die Zeichnung für die Künstlerin Ursprung all ihres Schaffens. Aus den Linien entstehen ihre stofflichen dreidimensionalen Objekte. Anne Ulrichs Installationen sind prozesshafte Arbeiten: das heißt Inhalt und Form verbleiben nur für einen begrenzten Zeitraum. Der fortlaufende Entstehungsprozess eines Werkes unter Einwirkung von Zeit, Raum, Gegebenheiten, wie Berührung und Transport sind dabei von entscheidender Bedeutung. Nicht nur die Linie als Ursprung jeder künstlerischen Arbeit verbindet die beiden Künstlerinnen, sondern auch die bewusste Wahl des textilen Werkstoffes, der bis heute weiblich konnotiert ist.
Stoffe und Garne als bewusst feminin besetztes, vergängliches Material, das Frauen seit Jahrtausenden zweckgebunden verarbeitet haben, erhält so eine neue, eine künstlerische Zuweisung.

Link zur Ausstellung:

www.nettetal.de/

Download Kalenderdaten:

Kalender