Gedenkhalle Schloss Oberhausen

Besucheranschrift

Konrad-Adenauer-Allee 46
46049 Oberhausen

Postanschrift

Kaisergarten 52
46049 Oberhausen

Tel.:

(0208) 6070531-11

Fax:

(0208) 6070531-20
  • Museum bietet: Behindertenparkplatz vorhanden
  • Museum bietet: Museumsshop
  • Museum bietet: Führungen für Familien
  • Museum bietet: Teilweise Rollstuhlzugänglich
  • Museum bietet: Busparkplatz vorhanden
  • Museum bietet: Führungen für Gehbinderte
  • Museum bietet: Führungen für Kinder/Jugendliche
  • Museum bietet: Freier Eintritt
  • Museum bietet: Parkplatz vorhanden
  • Museum bietet: Regelmäßige Führungen
  • Museum bietet: Behinderten-WC
  • Museum bietet: Führungen für Senioren

Einige waren Nachbarn –Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand
10.05.2020 - 23.08.2020

Ausstellung

Beschreibung

Eine Sonderausstellung des United States Holocaust Memorial Museum Washington D.C.

„Einige waren Nachbarn – Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand“ ist eine Sonderausstellung des United States Holocaust Memorial Museum Washington D.C. (USHMM). Schirmherr der Ausstellung für NRW ist Ministerpräsident Armin Laschet. Auf Grundlage der Kooperation zwischen dem USHMM Washington D.C. und dem Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster wird die Ausstellung auf Initiative von Thomas Köhler und Markus Lewe 2020 in NRW in mehr als 20 Orten und anschließend deutschlandweit präsentiert werden.

Wie war der Holocaust möglich?
Die zentrale Rolle von Hitler und anderen Führern der NSDAP ist unbestreitbar. Doch die Abhängigkeit dieser Täter von unzähligen anderen für die Durchführung der NS-Rassenpolitik ist weniger bekannt. Im NS-Deutschland und in dem von Deutschland dominierten Europa entwickelten sich überall, in Regierung und Gesellschaft, Formen von Zusammenarbeit und Mittäterschaft, wo immer die Opfer von Verfolgung und Massenmord auch lebten. „Einige waren Nachbarn“ untersucht fachübergreifend die Rolle der gewöhnlichen Menschen im Holocaust und die Vielzahl von Motiven und Spannungen, die individuelle Handlungsoptionen beeinflussten. Diese Einflüsse reflektieren Angst, Gleichgültigkeit, Antisemitismus, Karriereangst, Ansehen in der Gemeinschaft, Gruppenzwang oder Chancen auf materiellen Gewinn.
Die Ausstellung zeigt aber auch Personen, die den Möglichkeiten und Versuchungen, ihre Mitmenschen zu verraten, nicht nachgegeben haben und uns daran erinnern, dass es auch in extremen Zeiten Alternativen zu Kollaboration und Täterschaft gibt.

Download Kalenderdaten:

Kalender