Stadt Bonn, ab 02.04.2020, 30 Tage

Bundeskunsthalle

Beethoven. Welt.Bürger.Musik

17.12.2019 - 26.04.2020
Kunstmuseum Bonn

Candice Breitz. Labour

20.02.2020 - 03.05.2020
Frauenmuseum

Eleonore, Emilie, Elise Beethoven und die Frage nach den Frauen

02.02.2020 - 08.11.2020
Bundeskunsthalle

Fragments from now. For an unfinished future

20.03.2020 - 03.05.2020
LVR-LandesMuseum Bonn / Rheinisches Landesmuseum für Archäologie, Kunst- und Kulturgeschichte

Geschenkt!

05.03.2020 - 16.08.2020
Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig

Groß, Größer, Dinosaurier. Aus dem Labor der Gigantismus-Forscher

28.09.2019 - 21.06.2020
Beethoven-Haus

In bester Gesellschaft. Joseph Stielers Beethoven-Portrait und seine Geschichte

17.12.2019 - 26.04.2020
Bundeskunsthalle

Julius von Bismarck. Feuer mit Feuer

27.03.2020 - 30.08.2020
Kunstmuseum Bonn

Martin Noël. paintprintpaint

12.03.2020 - 14.06.2020
MUSEUM AUGUST MACKE HAUS

MIT STICH UND FADEN. Expressionistische und zeitgenössische Kunst im Gegenüber

06.03.2020 - 07.06.2020
LVR-LandesMuseum Bonn / Rheinisches Landesmuseum für Archäologie, Kunst- und Kulturgeschichte

Music! Hören – Machen – Fühlen. Eine Mitmachausstellung

21.11.2019 - 13.09.2020
Goldfuß-Museum für Paläontologie der Universität Bonn

Nacktfarne und Mammutbäume: Bürgerwissenschaftler Zeigen ihre Rheinischen Pflanzenfossilien

29.05.2019 - 30.04.2020
Bundeskunsthalle

State of the Arts. Die Verschmelzung der Künste

17.04.2020 - 28.06.2020
Bundeskunsthalle

Wir Kapitalisten. Von Anfang bis Turbo

13.03.2020 - 12.07.2020
Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

Zugespitzt. Kanzler in der Karikatur

25.09.2019 - 10.05.2020

Kunstmuseum Bonn

Besucheranschrift

Helmut-Kohl-Allee 2
53113 Bonn

Postanschrift

Helmut-Kohl-Allee 2
53113 Bonn

Tel.:

(0228) 77-6260 oder -6270

Fax:

(0228) 776220
  • Museum bietet: Führungen für geistig Geforderte
  • Museum bietet: Führungen für Familien
  • Museum bietet: Museumsshop
  • Museum bietet: Behinderten-WC
  • Museum bietet: Busparkplatz vorhanden
  • Museum bietet: Führungen für Gehbinderte
  • Museum bietet: Führungen für Kinder/Jugendliche
  • Museum bietet: Regelmäßige Führungen
  • Museum bietet: Voll Rollstuhlzugänglich
  • Museum bietet: Parkplatz vorhanden
  • Museum bietet: Führungen für Menschen mit demenziellen Veränderungen
  • Museum bietet: Abends geöffnet
  • Museum bietet: Führungen für Senioren
  • Museum bietet: Gastronomie
  • Museum bietet: Behindertenparkplatz vorhanden

Candice Breitz. Labour
20.02.2020 - 03.05.2020

Ausstellung

Beschreibung

Das Kunstmuseum Bonn widmet der aus Südafrika stammenden und in Berlin lebenden Künstlerin eine umfassende Einzelausstellung mit Videoinstallationen und Fotografien der letzten 25 Jahre.

Im Laufe ihres Schaffens ist die politische Dimension in Breitz' Werk immer offener zutage getreten. Feministische und antirassistische Themen stehen dabei im Vordergrund. Die Bonner Präsentation spannt einen Bogen von frühen Arbeiten wie Ghost Series (1994), einer Fotoserie, welche zum Zeitpunkt der politischen Transformation Südafrikas entstand und die anhaltende Gewalt des Apartheid-Regimes reflektiert, bis hin zu neueren Werken wie TLDR (2017), einer 13-Kanal-Videoinstallation, die in Zusammenarbeit mit einer Gemeinschaft südafrikanischer Sexarbeiter*innen entstanden ist und sich mit dem weltweiten Kampf der Arbeiter*innen für ihre grundlegenden Menschenrechte beschäftigt. Für das aktuelle, titelgebende Werk Labour (dt.: Arbeit, Arbeitskraft, Geburtswehen) hat Breitz Geburten filmisch begleitet. Die Stärke, die Frauen bei der Geburt entwickeln müssen, denkt die Künstlerin hier als eine im umgekehrten Sinne existenzielle Kraft: Die Mächtigen, die ihren Einfluss nutzen, um die körperliche Autonomie von Frauen* einzuschränken, werden außer Kraft gesetzt.

Im Fokus von Candice Breitz‘ künstlerischer Arbeit steht die Auseinandersetzung mit dem Einfluss von Familie, Gesellschaft oder von Gemeinschaften, die sich aufgrund bestimmter Zugehörigkeiten wie Rasse, Geschlecht, Nationalität oder Religion formieren, sowie mit der Bedeutung der Medien, durch die neue Gruppierungen und Verbände entstehen. Zentral sind für die Künstlerin dabei die Fragen: Wie sehr können wir uns selbst bestimmen und wie sehr werden wir von den Strukturen unserer medialen, gesellschaftlichen und politischen Umgebung bestimmt? Welche Kräfte formen, bestimmen und lenken uns als Individuen und als Gemeinschaft?

Candice Breitz studierte an der University of the Witwatersrand (Johannesburg), der University of Chicago und der Columbia University (NYC). 2003 bekam sie den Prix International d’Art Contemporain l Fondation Prince Pierre de Monaco zuerkannt, 2013 den B3 BEN Award –B3 Biennial of the Moving Image–Frankfurt am Main sowie 2014 den Kunstpreis der SPD-Fraktion des Niedersächsischen Landtages. Seit 2007 ist sie Professorin an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. Breitz‘ Werk ist in den Sammlungen zahlreicher Museen vertreten, zum Beispiel in der Tate Modern, London, im Museum of Modern Art, New York, in der Hamburger Kunsthalle oder im Kunsthaus Bregenz sowie im Kunstmuseum Bonn.

Link zur Ausstellung:

www.kunstmuseum-bonn.de/

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