Stadt Köln, ab 30.05.2017, 30 Tage

Kölnisches Stadtmuseum

Konrad der Große

10.06.2017 - 19.11.2017
NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

"Russenlager" und Zwangsarbeit. Bilder und Erinnerungen sowjetischer Kriegsgefangener

05.05.2017 - 25.06.2017
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

1917 – In Erinnerung an Luise Straus-Ernst. Die Rekonstruktion ihrer Kriegsausstellung im Wallraf

23.06.2017 - 10.09.2017
Käthe Kollwitz Museum Köln

Aufstand! Renaissance, Reformation, revolte im Werk von Käthe Kollwitz

10.03.2017 - 05.06.2017
Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln/SK Stiftung Kultur

Berliner Secession und Russisches Ballett: Ernst Oppler

10.03.2017 - 28.01.2018
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur

Blick in die Sammlung: Industrie als Motiv

06.04.2017 - 30.07.2017
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Die Kunst der Pause. Transparenz und Vervielfältigung

24.03.2017 - 11.06.2017
Domschatzkammer Köln

Domschatzkammer Köln. Ewald Mataré und der Kölner Dom

31.03.2017 - 20.08.2017
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur

Emil Otto Hoppé - Unveiling a Secret

06.04.2017 - 30.07.2017
makk - Museum für Angewandte Kunst Köln

FULL HOUSE. Design by Stefan Diez

17.01.2017 - 11.06.2017
artothek - Raum für junge Kunst

Gerrit Frohne-Brinkmann. We have a T-Rex

28.04.2017 - 24.06.2017
Museum Ludwig

HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Reena Spaulings

03.06.2017 - 27.08.2017
Käthe Kollwitz Museum Köln

KOLLWITZ 2017 | 150. GEBURTSTAG Gustav Seitz: Ein Denkmal für Käthe Kollwitz

13.06.2017 - 17.09.2017
Museum Ludwig

Kunst ins Leben! Der Sammler Wolfgang Hahn und die 1960er Jahre

24.06.2017 - 24.09.2017
NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Massenerschießungen. Der Holocaust zwischen Ostsee und Schwarzem Meer

07.04.2017 - 25.06.2017
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Paris erwacht! Hittorffs Erfindung der Place de la Concorde

07.04.2017 - 09.07.2017
Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Tatort Kambodscha? Einer Fälschung auf der Spur

02.06.2017 - 06.08.2017
Museum Ludwig

Trisha Donnelly: Wolfgang-Hahn-Preis 2017

24.06.2017 - 24.09.2017
Haus des Waldes

Wildes Köln - Jagendes Köln

10.03.2017 - 28.08.2017
KOLUMBA

»Me in a no-time state« – Über das Individuum. 10 Jahre Kolumba! (2007–2017)

15.09.2016 - 14.08.2017

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Besucheranschrift

Obenmarspforten
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Postanschrift

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50667 Köln

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Fax:

(0221) 22122629
  • Museum bietet: Gastronomie
  • Museum bietet: Parkplatz vorhanden
  • Museum bietet: Museumsshop
  • Museum bietet: Behinderten-WC
  • Museum bietet: Angebote für Schulklassen
  • Museum bietet: Regelmäßige Führungen
  • Museum bietet: Voll Rollstuhlzugänglich
  • Museum bietet: Abends geöffnet

Paris erwacht! Hittorffs Erfindung der Place de la Concorde
07.04.2017 - 09.07.2017

Ausstellung

Beschreibung

Der Platz sah das Wüten der französischen Revolution, überstand die Wirren zweier Weltkriege, erlebte Massenjubel, Volkstrauer, Staatsfeierlichkeiten und steht damit wie kein zweiter öffentlicher Ort für die bewegte Geschichte einer ganzen Nation: Die Rede ist von der Place de la Concorde. Doch nur wenige wissen, dass es ein junger deutscher Architekt war, der diesen Platz Anfang des 19. Jahrhunderts in ein urbanes Juwel verwandelte. Sein Name war Jakob Ignaz Hittorff. Das Wallraf-Richartz-Museum widmet ihm und seiner Neuerfindung des geschichtsträchtigen Ortes im Frühjahr 2017 eine große Sonderausstellung. Mit "Paris erwacht! – Hittorffs Erfindung der Place de la Concorde" küsst das Kölner Museum den Platz der Einheit nach knapp 200 Jahren wieder wach. Die Besucher reisen in eine Zeit, als sich Paris auch Dank der klugen architektonischen Planung von Hittorff als europäische Metropole erfindet und zwar in harter Konkurrenz zu Rom, London, Madrid und Wien. Die Sonderschau mit mehr als hundert detailverliebten Originalentwürfen von Hittorff ist auch eine gefühlvolle Hommage an einen Kölner Künstler, der in Frankreich zum Star wurde.

Das Wallraf-Richartz-Museum besitzt mehr als 250 Zeichnungen, die Jakob Ignaz Hittorff ab 1820 im Auftrag der Stadt Paris für die Neueinrichtung der Place de la Concorde anfertigte. Dabei ging es ihm zum einen um die verkehrsstrategische Einbindung des Platzes in das urbane Gesamtgefüge und zum anderen um eine moderne Möblierung mit Kandelabern, Brunnenanlagen, Wegesystemen und dem Obelisken von Luxor. Im Anblick seiner Zeichnungen wird die spannende Planungsgeschichte des historischen Pariser Ortes wieder sicht- und spürbar. Zugleich macht die Ausstellung im Wallraf den Platz, der heute durch ohrenbetäubenden, nie abreißenden Autolärm bestimmt wird, auch historisch wieder lesbar.

Anfang des 19. Jahrhunderts erwacht das moderne Paris an seinem größten Platz, der Place de la Concorde, und zwar auch in der Nacht, denn es ist einer der ersten öffentliche Orte in Europa, der in künstliches Licht getaucht wird. Mit der nächtlichen Gasbeleuchtung beginnt in Frankreich das Zeitalter der Industrialisierung und der Platz der Einheit wird zum architektonischen Aushängeschild einer sich neu erfindenden Nation. Mit der spektakulären Aufrichtung des Obelisken von Luxor am 25. Oktober 1835 wird die Platz-Neugestaltung durch Jakob Ignaz Hittorff abgeschlossen.

Link zur Ausstellung:

www.museenkoeln.de

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